Untersuchungen in der Schwangerschaft

Vorab: dies ist kein medizinischer Ratgeber oder eine Empfehlung medizinischer Art für oder gegen Untersuchungen, sondern eine Auflistung möglicher Untersuchungen während der Schwangerschaft basierend auf im Internet frei verfügbaren Daten! Bitte bei Fragen immer ärztlichen Rat einholen.

Steht bei dir bald die nächste Vorsorgeuntersuchung in der Schwangerschaft an?

Die moderne medizinische Vorsorge während der Schwangerschaft hilft für die Gesundheit der werdenden Mama und des Babys

Wenn du das erste Mal schwanger zum Frauenarzt/ zur Frauenärztin gehst, werden mittels einer Blutuntersuchung Werte zu deinem Hormon-, Eiweiß- und Eisenhaushalt ermittelt / kontrolliert. Auch Blutgruppe und Rhesusfaktor werden bestimmt.

Durch einen Urintest gibt es Auskunft über Eiweiß, Zucker, Harnsedimente, Chlamydien und Leukozyten.

Vielleicht hast du bereits vor der Schwangerschaft, ab dem Kinderwunsch, Folsäure genommen (meines Wissens nach ärztlich absolut empfohlen).

Die weitere Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln für die richtige Versorgung in der Schwangerschaft werden ebenfalls besprochen.

Die allermeisten Babys kommen nach einer komplikationslosen Schwangerschaft gesund auf die Welt. Doch um die Fälle, in denen es Komplikationen geben könnte, früh zu erkennen, ist es ratsam, alle für die Schwangerschaft vorgesehenen Vorsorgetermine wahrzunehmen. Denn gute medizinische Betreuung ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, dass mit dem Baby und auch für die Mama alles gut ist.

Bis zur 32. Schwangerschaftswoche finden Vorsorgeuntersuchungen alle vier Wochen statt, danach bis zur Geburt sogar alle zwei Wochen.

Bis zur 32. Schwangerschaftswoche finden Vorsorgeuntersuchungen alle vier Wochen statt, danach bis zur Geburt sogar alle zwei Wochen. Das sind 10 bis 12 Termine in der Schwangerschaft.

Bei einer Risikoschwangerschaft (beispielsweise ab dem Alter von 35 Jahren oder auch bei Zwillingen) können weitere Termine bei Bedarf hinzukommen.

Studien zeigen: Die Chance, dass eine mögliche Gefahr für Mutter oder Kind frühzeitig erkannt wird und rechtzeitig reagiert werden kann, wird mit einer regelmäßigen Vorsorge gewährleistet.

Ultraschall-Untersuchungen gibt es mindestens 3 pro Schwangerschaft, eventuell auch mehr, beispielsweise bei Risikoschwangerschaften.

Vor der ersten großen Ultraschall-Untersuchung findet zudem ein Aufklärungsgespräch statt, um u.a. zu klären, ob ein erweitertes Screenings gewünscht ist. Wenn ja, dann werden zusätzliche Messungen vorgenommen. Folgende Ultraschall-Untersuchungen sind vorgesehen:

  • Zwischen Schwangerschaftswoche 9 und 12 wird nochmals der Geburtstermin bestimmt und die Nackenfalte wird geprüft, um zu schauen, ob sich darunter Flüssigkeit angesammelt hat
  • In Schwangerschaftswoche 19 bis 22 wird geschaut, ob sich das Ungeborene normal entwickelt, ob Mehrlinge unterwegs sind und das Baby richtig wächst. Die Größe des Kopfes und des Bauches, aber auch die des Oberschenkelknochens werden überprüft. Zudem wird die Menge des Fruchtwassers und die Lage der Plazenta kontrolliert
  • In Woche 29 bis 32 der Schwangerschaft werden die inneren Organe (Herz, Nieren, Gehirn) angeschaut. Es werden auch die voraussichtliche Größe, Gewicht und Kopfumfang des Babys für die Geburt berechnet und die Menge des Fruchtwassers geprüft

Ein 3D-Ultraschall liefert nicht nur tolle Eindrücke für die werdenden Eltern, sondern kann auch die Diagnose bestimmter Entwicklungsstörungen vereinfachen.

Blutuntersuchungen liefern wichtige Informationen

Die Blutuntersuchung, die mindestens bei der ersten Vorsorgeuntersuchung erfolgt, liefert neben den oben genannten Werten auch Informationen zu Abwehrkräften gegen Infektionskrankheiten, die dem Ungeborenen schaden könnten. Auch der Eisengehalt wird bestimmt, denn ein guter Eisengehalt ist wichtig für die Sauerstoff-Versorgung des Embryos.

Blutdruck und Urinuntersuchungen geben weitere wichtige Informationen

Bei jeder Vorsorgeuntersuchung wird auch dein Blutdruck gemessen. Sollte er zu hoch sein, könnte das ein Hinweis auf eine “Präeklampsie” sein und könnte Mutter und Kind gefährden und würde deshalb behandelt werden.

Urinuntersuchungen werden ebenfalls ab der 32. Schwangerschaftswoche regelmäßig vorgenommen. Dabei werden Werte zu Eiweiß, Zucker, Harnsedimenten, Chlamydien, Leukozyten genommen, um unter anderem der Gefahr einer “Präeklampsie” sowie Schwangerschaftsdiabetes und Harnwegsinfekten zu begegnen.

IGeL Leistungen ergänzen die Untersuchungen, die von der Krankenkasse bezahlt werden

Wer möchte, kann zusätzliche sogenannte individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) in Anspruch nehmen, die meist nicht von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt werden. Die Kosten belaufen sich ungefähr auf 120 bis 200 € pro Untersuchung.

Hier gibt es beispielsweise das Ersttrimester-Screenings, in dem zwischen der 10. und 14. Schwangerschaftswoche ein Bluttest zur Ermittlung des Hormons HCG und der sogenannte PAPP-A-Wert bestimmt werden sowie eine Nackentransparenz-Test vorgenommen werden kann. Diese Untersuchungen dienen der Prüfung auf Chrosomomen-Abweichungen (beispielsweise Trisomie-21, das Down-Syndrom).

Sollten hier Auffälligkeiten festgestellt werden, kann das kindliche Erbgut durch einen weiteren Bluttest erkennen.

In diesen Fällen ist eine eingehende ärztliche Aufklärung sinnvoll. Denn eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht, es auch falsch-positive und falsch-negative Befunde möglich. Zur Absicherung eines Befundes wird oft eine Fruchtwasser-Untersuchung oder eine Plazenta-Punktion empfohlen.

Ab der siebten Schwangerschaftswoche kannst du bereits den Herzschlag deines Babys auf dem Ultraschall hören und sehen!

Ab der siebten Schwangerschaftswoche sind die Herztöne deines Babys sicht- und hörbar. Dabei geben Rhythmus und Zahl der Schläge pro Minute dem Arzt / der Ärztin Hinweise, ob es dem Ungeborenen gut geht.

Den Herzschlag des Babys im Bauch zu hören, ist für die Eltern meist ein magischer, emotionaler Moment.

Dass das Herzchen dabei sehr schnell schlägt, ist kein Grund zur Verunsicherung – es muss so schnell schlagen!

Gegen Ende der Schwangerschaft wird die werdende Mutter dann bei den Vorsorgeterminen mit dem CTG – dem Herzton-Wehenschreiber – untersucht.

In Anlehnung an https://www.eltern.de/schwangerschaft/vorsorgeuntersuchung.html geschrieben

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